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Rückblick der Fachschaft Religionslehre 2020/21

Noch ein Schuljahr auf Abstand

 
Viele unserer traditionellen Angebote, die wir sonst im Rahmen des Religionsunterrichts im Laufe des Schuljahres angeboten und durchgeführt hatten, konnten in diesem Jahr leider nicht stattfinden.
Beide Exkursionen, sowohl die in die Moschee als auch die in die Synagoge fielen den Corona-Regeln zum Opfer. Allerdings konnte im Juli ein Workshop zum Thema Islam für einige Siebtklässler angeboten werden. Auch die Angebote der Schulpastoral waren stark eingeschränkt. Da keine Gottesdienste in Präsenz gefeiert werden konnten, wurde das Schuljahr mit einer kleinen Andacht begonnen, die über Lautsprecher übertragen wurde. Die Schlüsselbänder, die den Fünftklässlern während dieses Gottesdienstes zur Begrüßung überreicht werden, wurden in diesem Schuljahr einfach in den Klassenzimmern ausgeteilt.
Auch bei den Frühschichten im Advent haben wir uns zu helfen gewusst: Ein wöchentlicher Impuls wurde von den Fachschaften Religionslehre in Kooperation mit der Fachschaft Ethik wieder in die Klassenzimmer übertragen – in der Passionszeit waren wir dann leider gar nicht in der Schule. ….Ebenso digital gelöst haben wir den traditionellen Weihnachtsgottesdienst. Unter Mitwirkung einiger Schüler:innen und Lehrerkräfte bei gleichzeitiger Einhaltung des Hygienekonzepts entstand ein aufwendiges, tiefsinniges und anrührendes Video, das am letzten Schultag vor dem Lockdown in den Klassenzimmern gezeigt werden konnte.
Als wir in der Woche vor Ostern mit den Schüler:innen der siebenten und achten Klassen der Jugendkreuzweg feiern wollten, war immerhin jeweils die halbe Klasse in der Schule, so dass diese Andacht in sehr kleinen Gruppen begangen werden konnte. Dem P-Seminar sowie der Gruppe SGMsozial war es in diesem Schuljahr gar nicht möglich, bei einer Veranstaltung das Catering in Präsenz zu übernehmen. Etwas Besonderes war, dass wir nach einer Zoom-Theateraufführung die virtuelle After-Show-Party organisieren durften, und dabei eine erfreulich hohe Summe an Spenden für unsere Patenkinder eingenommen haben. Auch das Sozialpraktikum, ein Projekt, das in Kooperation mit der Mittelstufenbetreuerin für die zehnten Klassen durchgeführt wird, fand in modifizierter Form statt. Der Abiturgottesdienst mit dem Thema „Aufbruch zu neuen Ufern“ wurde im Wesentlichen von den Abiturient:innen selbst gestaltet und im Schlussgottesdienst machten wir uns Gedanken darüber, dass uns Gott trotz der Abstandsregeln nahe ist und dass er es ist, bei dem jeder einzelne Mensch Ansehen genießt, so wie es die fliehende Hagar schon im ersten Buch der Bibel erfahren hat: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ (Gen 16, 13)

Antonia Mangold und Barbara Bierprigl

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